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Rohkost ist der neue Fitmacher! Wie Du Dich von der Koffeinsucht befreist

Koffein

Kaffeetrinken ist ein fester Lebensbestandteil eines „normalen“ Menschen: Für viele kann kein Tag ohne eine Tasse heißen Kaffee anfangen. Das Image des Kaffees in unserer Gesellschaft ist eindeutig hoch: Dieses Getränk weckt das Bewusstsein, wirkt gegen Müdigkeit, schenkt Motivation und Kraft. Es scheint, dass man ohne Koffein nicht leben und arbeiten kann. Und wenn Du aufhörst, Kaffee zu trinken, wirst du im Stehen einschlafen und jede Arbeit wird Dir schwer fallen.

Glaube mir, dem ist nicht so. Ich war selbst jahrelang kaffeesüchtig, und ich weiß, wovon ich spreche. Ohne Kaffee kann man leben. Und warum man auf ihn verzichten muß, werde ich im Folgenden erklären.

Als erstes müssen wir uns bewusst werden, dass Kaffee Koffein enthält – das ist eine Droge, die zu den Stimulanzien des zentralen Nervensystems gehört – zu dieser Klasse zählen zum Beispiel auch Kokain und Amphetamin. Der Umstand, dass einige Substanzen den Status einer legalen Droge bekommen haben (wie Alkohol, Nikotin, Koffein und auch einige Medikamente) weist nicht auf die Abwesenheit der betäubenden bzw. stimulierenden Wirkung bei diesen Mitteln hin. Was verboten ist und was nicht, ist eine reine juristische Frage und sagt nichts über die gesundheitlichen Aspekte dieser Stoffe aus. Wer gesund sein will, muss selber entscheiden und eigene Gesetze und Regeln aufstellen.
Natürlich kann man Kaffee nicht zu den schweren Drogen zählen. Koffeinabhängigkeit stellt jedoch eine Form von Drogenabhängigkeit dar und hat ihre Folgen. Koffein ist ungesund wie alle anderen Drogen auch.

Kaffeebohnen

Die Auswirkung von Koffein

Die Auswirkungen von Koffein auf den Körper sind gut untersucht und bekannt, aber Du wirst nicht auf Schritt und Tritt darüber hören oder lesen. Warum? Weil die ganze Welt koffeinsüchtig ist. Die, deren Job es ist, uns zu informieren, sind schwere Kaffeetrinker. Nur ganz wenige erheben sich, um gegen diese verbreitete Droge zu sprechen.

Paradoxerweise entzieht uns dieses als Wachmacher bekannte Getränk Energie. Auf Dauer kann regelmäßiger Kaffeekonsum unseren Körper auszehren und uns antriebslos und kaputt machen. Und doch trinkt jeder Kaffee!

Beim Gespräch über Kaffee ist die am meisten verbreitete Reaktion: „Wie kann Kaffee schlecht sein? Die Menschen trinken ihn seit Jahrhunderten!“ Ja, stimmt. Doch die Geschichte ist voll mit Fällen, wo Millionen von Menschen gravierende Fehler machen (allein schon Lebensmittel durch Erhitzung abzutöten).

Hier sind einige Fakten über den beliebten „Fitmacher“:

  • Koffein kann keine Energie liefern, nur chemische Stimulation, was zu Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Panikattacken führt.
  • Kaffee versetzt den Körper in einen Notfallzustand, indem das Koffein die Nebenniere zur Adrenalinproduktion anregt. Dies ist jedoch ziemlich unnötig, wenn man am Schreibtisch sitzt und sich mit Langeweile herumschlägt, denn wenn der Adrenalin-Kick wieder sinkt, bekommt man erste Anzeichen von Erschöpfung, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Reizbarkeit zu spüren. Das ist der Moment, da man den nächsten Koffein-Schub braucht.
  • Als Folge eines lang anhaltenden Kaffeekonsums tritt der Körper in einen Zustand der Erschöpfung der Nebennieren ein. Der dauernde Koffeineinfluss hält die Nebennieren so sehr auf Trab, dass sie irgendwann vollkommen ausgezehrt sind.
  • Kaffee führt zur Dehydrierung des Körpers, was unter anderem zu schneller Alterung und Falten beiträgt.
  • Meistens wenn Du eine Tasse Kaffee trinkst, bekommst Du einige Zeit danach – machmal auch schon während dem Trinken – Lust auf etwas Süßes. Die Erklärung dafür ist einfach: Das Koffein bringt den Blutzuckerspiegel durcheinander und erschöpft Dich körperlich so sehr, dass Du Heißhunger nach einer schnellen Stärkung bekommst.
  • Das weitere Schlimme am Kaffee ist, dass er nicht nur Stress verursacht und Energie raubt, sondern dass er zur Übersäuerung beiträgt und folglich unfit und krank macht und schlechten Körpergeruch verursacht.
  • Es ist bekannt, dass Koffein den Cholesterin-Spiegel anhebt, die B-Vitaminvorräte aufbraucht und den Magen und die Blase angreift.
  • Verschlechterte Verdauung ist ein größeres Problem als viele glauben, und sie verschlechtert sich durch Koffein. Er trägt zu Blähbauch, Bauchschmerzen und Blähungen bei. Und das sind nur die physischen Zeichen der Verdauungsstörungen. Was nicht gesehen wird sind die schädlichen Abfallprodukte der Fermentation und des Fäulnisprozesses. Einige dieser Abfallprodukte werden in die Blutbahn absorbiert und die Toxine, die im Darm bleiben, vergrößern das Risiko von Magen-Darm-Erkrankungen.
  • Außerdem stört Koffein die Schlafgewohnheiten.
  • Kaffee ist sehr toxisch. Wer seinen Körper bereits sehr gut durch Rohkost gereinigt hat, der weiß: Wenn Du wieder etwas Kaffee trinkst, spürst Du schon nach einer Stunde oder sogar früher ein Katersyndrom. Und nicht allein Koffein ist daran schuld. Das Kaffeegewerbe ist ein sehr großes Business. Und großes Business, wie man weiß, ist nicht sehr wählerisch beim Profiterwerb. Auf Kaffeeplantagen werden zahlreiche Chemikalien eingesetzt. Diese Chemikalien rufen oft Intoxikationen hervor. Bei der Rötung der Kaffeebohnen erhöht sich diese toxische Konzentration noch mehr.

Wie Du Dich von Kaffee-Sucht befreist

Die gute Nachricht ist: Du kannst Dich von der Kaffee-Sucht befreien. Du musst es nur wollen!
Wenn eine Person, die an hohe Mengen Koffein gewöhnt ist, ihren Konsum einschränkt, wird das zu Müdigkeit führen, welche möglicherweise von Kopfschmerzen begleitet wird. Die Abhängigkeit von Kaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken zu durchbrechen, ist daher sehr wichtig, um gesund zu bleiben und durch Erschöpfung ausgelöste Schwächephasen zu vermeiden.

Anstatt morgens routinemäßig zu einer Tasse Kaffee zu greifen, kannst Du bewusst Deinem Körper auch etwas Gutes tun, indem Du ein gesundes vitamingeladenes Frühstück in Form eines frischgepressten Saftes oder grünen Smoothies zu Dir nimmst.

Hier sind natürliche Wach- und Fitmacher, die Du statt Kaffee genießen kannst:

  • Grüne Smoothies
  • süßes Obst
  • Ingwer- und Zitronenwasser
  • Grapefruit- , Granatapfel- oder Orangensaft
  • Datorade (10 mit 1/2 l Wasser mit etwas Zimt und Ingwer mixen)
  • Grüne Säfte (z.B. Wildkräuter, Sellerie, Apfel, Zitrone)
  • Morgengymnastik, Joggen oder ein gutes Workout werden Dich wach und nebenbei fit und schlank machen!

ist Kaffee schädlich

Wenn Dein Körper seine Koffeindosis nicht bekommt, kann er für ein bis zwei Wochen Entzugserscheinungen zeigen. In dieser Übergangszeit sind Krisen möglich, und sogar wenn Du reine lebendige Nahrung isst, kannst du dich trotzdem müde fühlen. Es können außerdem Kopfschmerzen, Erschöpfung, intensives Verlangen nach Koffein, Verstopfung, Angstzustände, eine gewisse Dumpfheit und Zerstreutheit auftreten.

Doch das alles durchzumachen lohnt sich! Fortgeschrittene Rohköstler können es bestätigen, dass man keine Aufputschmittel (Stimulanzien) mehr braucht. Der Organismus wird nach dem Aufwachen sofort munter und fit sein.

Warum trinken die Menschen überhaupt Kaffee?

Verschiedene Menschen trinken Kaffee aus verschiedenen Gründen. Für den einen ist es zum Aufwachen, ein anderer trinkt aus sozialen Gründen und für den dritten ist es der Geschmack.
Manchmal rührt die Begeisterung für Kaffee aus der Unzufriedenheit mit der eigenen Arbeit: Sie ist langweilig oder längst völlige Routine geworden. Der Kaffee pusht, um die ungeliebte Beschäftigung auszuüben. Koffein aktiviert Energiereserven, und es ist egal, wo sie hingehen.
Koffeinabhängigkeit könnte auch in der Psyche tiefliegende Gründe haben. Vielleicht musst Du die Arbeit wechseln, um mit Kaffee aufzuhören, oder sie anders betrachten oder Dich von chronischem Stress befreien.
Aber Kaffee schmeckt so lecker!
Na und? Einige Jahre zuvor habe ich ganz oft Alkohol getrunken und geraucht, und der Geschmack von Alkohol und Zigaretten kam mir göttlich und unvergleichlich vor! Wie würde ich nur ohne diesen wundervollen Geschmack leben können, dachte ich damals. Aber die Zeit verging, und jetzt trinke ich gar keinen Alkohol und rauche auch nicht mehr, und ich vermisse es auch nicht. Alles ist Gewöhnungssache. Mach dir keine Sorgen, den Geschmack des Kaffees wirst Du nicht lange vermissen.

Ingwer Zitrone

Wahre Energie – ohne Kaffee

Wie können wir unseren Körper auf natürliche Weise zu mehr Energie verhelfen, ohne ihn mit Koffein auszuzehren?
Viel zu viele Menschen konsumieren zu viel Koffein. Das liegt meiner Meinung daran, dass die Menschen ganz einfach zu wenig natürliche Energie besitzen. Anstatt ausreichend zu schlafen, genügend Nährstoffe zu sich zu nehmen und regelmäßig Sport zu treiben, um so an die notwendige Energie zu kommen, vertrauen sie auf die Wirkung des Koffeins, der ihnen über den Tag helfen soll. Die kurzfristigen Auswirkungen dieser Abhängigkeit sind unter anderem Nervosität, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Übersäuerung und schlechter Körpergeruch. Die langwierigeren Effekte umfassen Dysfunktionen der Nebennieren und einen vollkommen erschöpften Körper durch künstlich herbeigeführte Stimulierung.

Kaffee-Ersatz Rezepte

Ich sage ja nicht, dass man den Kaffee komplett aufgeben muss, aber ich denke nicht, dass es eine gute Idee ist, immer davon abhängig zu bleiben, besonders wenn man ein Nachlassen der Intuition und Kreativität sowie ein Schwinden der ganzheitlichen Denkfähigkeit erlebt.

Rohkost-„Kaffee“

  • 1-2 Tassen Wasser oder Kokosnusswasser
  • 5-10 Datteln (hier ist meine liebste Bezugsquelle)
  • 1/4 Tasse rohen Carobpulver
  • einige frische Minzblätter
  • Zimt, Vanille nach Geschmack

Alle Zutaten im Mixer zur homogenen Masse gut durchmixen.

Falls Du den „Kaffee“ dicker und süsser haben möchtest, nimm mehr Datteln. Falls Du ihn flüssiger magst, nimm mehr Wasser und weniger Datteln.

Mandelmilch

  • 500 ml Wasser
  • 50 g Mandeln Bio in Rohkost-Qualität
vegane Milch Rohkost

© Depositphotos.com/yelenayemchuk

Die Mandeln 2 – 4 Stunden einweichen. Danach das Einweichwasser abgießen, die Mandeln abspülen und mit ca. 200 ml Wasser in den Mixer geben. So lange mixen, bis alles fein püriert ist. Die restlichen 300 ml Wasser hinzugeben und 1 Minute mixen. Alles durch ein Sieb geben und genießen. Die Mandelmilch ist im Kühlschrank 2 Tage haltbar.

Ein besseres Doping

Wenn Du doch noch Doping brauchst, dann ist für den Übergang oder als weniger schädliche und leckere Ausnahme roher Bio-Kakao eine gute Alternative. Er wird ohne Chemikalien produziert und ist nicht geröstet.
Kakao wirkt ähnlich wie Koffein, aber deutlich schwächer, denn es hat einen anderen Wirkungsstoff: Theobromin. Im Vergleich zu Kaffee, reizt Kakao das Nervensystem nicht, ruft keine Intoxikation, Sucht oder andere negativen Effekte hervor. Weiterhin gilt er als Antidepressivum und Antioxidans und ist eine reiche Quelle an Mengen- und Spurenelementen.

Der Maya Drink

Dieses Getränk ist eigentlich kein Kaffe, sondern erinnert an ein traditionelles Kakaogetränk aus Südamerika. Ich habe ihn modifiziert und vagen, roh und fettfrei gemacht. Es ist sehr belebend, gesund und schmeckt viel besser als Kaffee. Der Kakao war eine heilige Pflanze der Mayas: sie haben jeden Abend einen Kakao zubereitet und ihn wie ein Ritual getrunken und genossen.

Für diese Version eines Maya-Getränks brauchst Du folgende Zutaten:

  • 0,5 Liter warmes Wasser ( max 40°C )
  •  3-4 Datteln
  • 1 gehäufter Esslöffel Rohschoko-Kakaopulver
  • 1 gehäufter Esslöffel Rohschoko-Macapulver
  • 1 Esslöffel Kokosblütenzucker
  • 1/2 Teelöffel Vanillepulver
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • Mix aus Priese Anis, Muskatnuss, Kardamom + einen Hauch Chilli nach Bedarf.
  • Ein wenig abgeriebene Bio-Orangenschale und Bio-Zitrone

Alle Zutaten im Mixer ca. 30-50 Sekunden mixen. Der Maya-Drink wird warm getrunken.

Fazit

Nach allen oben genannten Fakten sollte man schon gar keine Lust mehr haben, Kaffee zu trinken. Wenn Du zu den Kaffee-Trinkern gehörst, überlege Dir gut, ob Du Deinen Körper auszehren willst, um einen kurzfristigen Energieschub zu bekommen, oder ob Du den Teufelskreis der Koffeinsucht durchbrechen und Deinen Körper auf natürlichem Wege nachhaltig zu mehr Energie und Vitalität verhelfen willst. Es liegt in Deinen Händen. Mit meinen Tipps und Rezepten wird es Dir sicherlich viel leichter fallen. 😉
Ich kann nur sagen: Wenn man mit Kaffee erfolgreich aufhört, dann denkt man nach einiger Zeit: „Wofür braucht man das überhaupt? Mit Koffein ist es schön, aber ohne noch viel schöner!“

Kaffee schädlich

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Hast Du auch schon Erfahrungen mit rohköstlichem Kaffee Ersatz gemacht und hast ein leckeres gesundes Rezept dafür? Erzähle es mir und allen anderen in einem Kommentar 🙂

Victoria

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Victoria

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21 Kommentare

  1. hallo Victoria – vielen Dank für die Hinweise ! Aber ich hänge wirklich im Keller ohne Kaffee und habe angefangen Guarana und Cocanuss (in Pulverform) zu trinken. Es ist aus biologischen Anbau und wird mit heissen Wasser aufgegossen. Wenn der Körper genug hat, kommt kein Bedürfnis nach mehr und ich finde dieses Getränk anregend und inspirierend. Im Magen merke ich überhaupt nichts, während der Kaffee doch sehr verschleimte und nach zuviel im Magen eklig wurde. Ich brauche auch keinen Kaffee mehr, obwohl der Kaffee besser schmeckt, aber mein Coca-Guarana genügt mir. Ist dazu auch etwas negatives fest zu stellen ? Falls du dir die Mühe machst zu forschen — vielen Dank an dich und herzliche Grüße
    Eva

    • Victoria sagt

      Hallo Eva,
      Guarana hat die 5-fache Menge an Koffein. Das sie aus biologischem Anbau stammt, macht sie nicht so toxisch verglichen mit normalem Massen-Kaffee.
      Das habe ich bei gesundheit.de gefunden: „Die Wirkung von Guarana wird als schonende Alternative zu Kaffee für den Körper bezeichnet. Im Gegensatz zum Kaffee soll das Koffein von Guarana weder die Magenschleimhäute angreifen noch Nebenwirkungen besitzen. Dabei soll es aber seine fiebersenkende sowie leistungsfördernde Wirkung unter Beweis stellen. Doch bei übermäßigem Konsum kann Guarana möglicherweise Nebenwirkungen wie etwa Schlafprobleme, Kopfschmerzen oder Herzrasen verursachen. Weitere Nebenwirkungen können Zittern, innere Unruhe oder Durchfall sein“.
      Ich habe auch sehr lange Guarana in Kapseln genommen, um wach zu sein und als Fatburner.
      Je mehr ich roh gegessen habe und morgens meine gute Portion Fruchtzucker und Vitalstoffe aus leckeren Früchten oder grünen Smoothies bekommen habe, desto weniger Guarana-Kapseln brauchte ich. Irgendwann habe ich unauffällig für mich selbst keine Kapseln mehr gebraucht. Hatte noch hälfte der Dose zu Hause rumstehen und habe sie verschenkt.
      Vielleicht ist es für Dich besser, nicht zu viele Sorgen darüber zu machen, solange Du Dich gut damit fühlst. Konzentriere Dich einfach auf gesunde Ernährung und Lebensweise, iss gesunden Frühstück aus frischen Früchten, und irgendwann wirst Du vielleicht immer weniger Bedarf nach den Aufputschmitteln spüren, bis es langsam komplett weg ist.

  2. Andrea sagt

    Schöner Beitrag 🙂 Ich gönne mir hin und wieder einen LupinenKaffee mit Mandelmilch aber ein echter Kaffeetrinker war ich noch nie. LupinenKaffee ist ohne Koffein 🙂

    • Victoria sagt

      Hi Andrea,
      danke für’s Kompliment und den Tipp! Ich kenne den Lupinenkaffee nicht, und dass er ohne Koffein ist, hört sich gut an.

    • Victoria sagt

      Mate finde ich gut und trinke manchmal im Winter oder wenn ich die russische Tradition aus meiner Heimat – das Teetrinken – sehr vermisse. Tee ist generell weniger schädlich als Kaffee, da er nicht geröstet wird und man kleinere Menge davon braucht. Und wenn er biologisch ist, ist das kein grosses Problem.

  3. Jutta Dippel sagt

    Ich finde auch – wie Andrea – , dass Lupinenkaffee eine gute Alternative zum herkömmlichen Kaffee ist. Das Ritual des Aufgießens bleibt… Und er schmeckt köstlich. Zumindest könnte dieses Getränk eine gute Übergangslösung sein, um die kleine bis mittlere Abhängigkeit in den Griff zu bekommen. Was meinst DU ??

    • Victoria sagt

      Liebe Jutta, entschuldige für die verspätete Antwort. Lupinenkaffee ist eine super Übergangslösung, finde ich. Manchmal vermisst man echt das Ritual mehr als das Essen oder Getränk selbst. So ist es mir mit Sushi passiert: ich dachte, dass ich sie wegen Fisch liebe, und es für mich sehr schwer wird, vegan zu werden. Doch dann habe ich festgestellt, dass es das Ritual selbst ist, das ich liebe. Essen mit Stäbchen, Wasabi, Sojasauce… Die Avocado-Rollen haben mir genauso geschmeckt, und dann später auch Rohkost-Rollen 😉

  4. Westphal sagt

    Auch ich trinke am Wochenende Lupinenkaffe mit Mandelmilch. Ideal ist, dass damit der Körper nicht übersäuert wird.

  5. Ludo sagt

    Hallo Victoria,
    super Bericht mit tollen Angeboten zur Ersatzbefriedigung.
    Dein Bericht klingt so logisch, ich werde es sofort ausprobieren. Im Moment trinke ich jeden Tag 3-5 Tassen fetteste Mischung Kaffee auf Arbeit . Seit ich mehr Rohkost mache , habe ich das Gefühl, das ich die Auswirkungen von Kaffee, Alkohol und Zigaretten noch stärker zu spüren bekomme.

    • Victoria sagt

      Hi Udo,
      Das ist eine normal, je reiner der Körper wird, desto empfindlicher wird er gegen die Gifte! Du kannst die Kaffeesucht am besten überwinden, indem Du morgens viel frischgepressten Saft aus grünem Blattgemüse (am besten Wildpflanzen!) trinkst. Grüne Blätter bewirken Wunder.

  6. Verena sagt

    Hallo Victoria,

    vielen Dank für den aufklärenden Artikel!
    Mir fiel es anfangs extrem schwer, auf Kaffee zu verzichten. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, einen Tag ohne zu beginnen. Ohne Kaffee war ich gereizt und brauchte extrem lange, um wach zu werden.
    Also habe ich erst mit Matcha- Tee angefangen. Erst mal weg von der Kaffee- Genussucht! Dann schwarzer Tee ohne Milch oder Ähnliches (beim Matcha brauchte ich immer einen Schuss Mandelmilch o.ä.). Inzwischen bin ich bei einer Tasse Yogi- Tee am Morgen angelangt. Wenn ich mir gelegentlich mal eine Tasse Kaffee „gönne“, merke ich die Auswirkungen direkt: Ab zur Toilette, Bauchgrummeln, Hibbeligkeit, innere Unruhe. Dennoch, wenn ich Lust darauf habe, genehmige ich mir diese Tasse inclusive aller Nebenwirkungen. Und irgendwann wird dann auch das weniger werden. Mein Weg war und ist der langsame aber stetige Weg. Ich komme mit rapiden Änderungen nicht so klar, ich muss langsam aber konstant etwas ändern und es zu einem Teil meines Lebens machen. So habe ich das Gefühl, es freiwillig gemacht und mir nicht aufgezwungen zu haben. Von 100% roh bin ich auch noch weit entfernt, aber meine Schritte führen mehr und mehr in diese Richtung. 🙂

    LG
    Verena

    • Victoria sagt

      Hi Verena,
      Danke für den Erfolgsbericht. Gratuliere zu Deinem Fortschritt und mein Respekt, dass Du es so bewusst und clever hinbekommen hast, vom Kaffee zum grössten Teil wegzukommen! Ich habe es auch so ungefähr gemacht, und es hat super funktioniert. Bin da auch Deiner Meinung: lieber langsam uns sicher als plötzlich und mit viel Leiden 🙂 Keine Sorge, wenn Du vegan und roh werden möchtest, schaffst Du es auch. Weisst ja schon, wie es geht 😉

  7. Hallo Victoria,
    bei mir waren es vier Anläufe. Aber jetzt bin ich kaffeefrei. Ich habe meine Gewohnheiten verändert, z,B. Kaffee am PC. Bin ich rückfällig geworden, aber ich überlegt woran das gelegen hat und die Situation verändert.
    Du hast recht, wenn man es wirklich will, klappt es. Die negativen Folen habe ich mir an den Schrank geklebt. Hat funktioniert 🙂 LG Antje

    • Victoria sagt

      Liebe Antje, das freut mich, dass Du es auch geschafft hast! Nikotin- und Kaffeesucht loszuwerden kann ich jedem nur ans Herz legen. Diese Entscheidungen gehören zu den besten in meinem Leben 🙂 Es ist ein sehr effektiver Trick, nach dem WARUM zu suchen und sich klar zu werden, was man alles mit dem Kaffee in seinem Körper anrichtet. Jede Umstellung beginnt im Kopf!

  8. Liebe Victoria,

    ein sehr informativer und interessanter Artikel ist das – vielen Dank dafür! Ich ernähre mich größtenteils vegan und roh, aber der Kaffee macht mir leider immer noch zu schaffen… Dein Eintrag ist mich wirklich nochmal sehr nahe gegangen. Was hälst du denn von Matcha? Im Moment versuche ich am Morgen ab und zu einen Matcha-Latte mit Reismilch zu trinken.

    By the way… Dein Blog entpuppt sich zu einem meiner Favorites 🙂 Tolle Rezepte, Tipps und das Herz kommt aufjedenfall durch… Vielen Dank dafür und weiter so!

    Liebst,
    Sarah

    • Victoria sagt

      Sarah! Vielen Dank für die lieben Worte, da geht mein Herz auf:) Es macht mich glücklich zu erfahren, dass ich jemandem helfen kann. Ich finde, Matcha Tee ist schon ein Schritt weg vom Kaffee, besonders wenn er Bio ist. Ich habe auch eine Zeit lang als Übergang grünen Tee getrunken, und es hat irgendwie geholfen. Bei Kaffe ist ja der ganze Sinn der stimulierende Effekt – der macht abhängig. Diesen effekt gibt Dir Matcha auch. Wenn Du erstmal weg vom Kaffe bist, wird es danach viel einfacher 😉

  9. Hallo Viktoria!
    Kompliment zu diesen von Dir sehr schön gestalteten Seiten – optisch wie inhaltlich! Ich bin zwar noch keine Rohköstlerin, aber immerhin vegan und grade in der ersten Kaffee-Abstinenz Woche (zitter, ächz, stöhn… 😉 ) und es hilft sehr, wenn man das alles nochmal so gut begründet nachliest (statt auf youtube „gepredigt“ zu bekommen ;).
    Ich war auch drauf und dran, mir Lupinenkaffee oder Malzkaffee zu kaufen, aber der ist ja auch stark geröstet… Es ist schon komisch, dass wir bei einem Toast oder sonstigem das Verbrannte abkratzen (oder alles wegwerfen) und beim Kaffee wollen wir es sogar… .

    Es freut mich, dass es immer mehr Menschen gibt, die über den Tellerrand schauen und wieder besser auf sich achten – und auf andere, indem sie – wie Du – ihr Wissen mit uns teilen! Das ist eben nicht selbstverständlich.

    Herzlichen Dank also für Deine tollen Tipps – und ich schau gerne öfter vorbei!

    Lieben Gruß
    Elke

    • Victoria sagt

      Hey Elke,
      Gerne 🙂 Mein Respekt für diese Entscheidung. Beim Kaffee aufgeben ist der psychische Aspekt sehr stark. Schöner grüner Bio Tee oder Matcha kann ganz am Anfang auch helfen. Ist zwar auch Koffein, aber dann bist Du schonmal vom Kaffee weg, und danach wird es viel einfacher. So wie Du es machst ist es auch super. Wünsche Dir eine erfolgreiche Befreiung auf diesem Weg zur Selbstliebe und Gesundheit!

  10. Ulrike sagt

    Liebe Viktoria,
    ich liebe Matcha. Enthält natürlich auch Koffein, aber das ganze grüne Blatt pulverisiert. Er wird überall als mega gesund angepriesen, ist natürlich Marketing. Und habe noch nicht wirklich herausgefunden, ob Matcha basisch oder sauer wirkt. Was weißt du über Matcha? Liebe Grüße Ulrike

    • Victoria sagt

      Liebe Ulrike,
      danke für die interessante Frage, da musste ich selbst recherchieren 🙂 Meine Recherchen haben gezeigt, dass Matcha basisch wirkt, auf jeden Fall ist er eine Steigerung vom Kaffee. Ich habe auch eine Zeit lang in den stressigen Zeiten Matcha getrunken. Doch leider hat er energetisch gesehen die gleiche Wirkung wie Kaffee auf mich gehabt: zuerst machte er wach, gutgelaunt und kreativ, doch danach kam unvermeidlich eine Phase des Tiefs, schlechter Laune und Erschöpfung. Aber wenn er Dir guttut – warum nicht? 😉

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