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Fit durch den Winter: Rote Beete Salat

Rote Beete

Rote Beete wird irgendwie unterbewertet. Sie ist eigentlich eine ganz normale Rübe, nichts exotisches. Doch aus ihr kann man viele leckere gesunde und farbenfrohe Rezepte zubereiten. Dazu ist sie regional, vitaminreich und super lagerfähig!

Rote Beete ist ein wahres Superfood, was den derzeit gehypten Goji Beeren, Maca und Co. in nichts nachsteht und zudem in unserer Region gedeiht. Und das sind einige ihrer Talente:

  • Vitaminreich: Die Knolle bietet eine geballte Ladung an Mineralstoffen, die uns durch den Winter bringen: Vitamin C, diverse B-Vitamine und Provitamin A sowie Kalzium, Eisen, Kalium, Magnesium, Selen, Zink und Phosphor.
  • Entgiftend: Sie sind reich an Betain, einem sekundären Pflanzenstoff, der die Leber stimuliert und die Funktion der Gallenblase unterstützt. Das kurbelt die entgiftende Wirkung und Toxinausscheidung dieser Organe an.
  • Gute Laune: Rote Beete wirkt zwar nicht so extrem wie chemische Aufputschmittel, dafür fördert Betain die Serotoninausschüttung (Serotonin ist ein stimmungsaufhellendes Glückshormon). Und die intensive Farbe erfreut mit Sicherheit das Auge!

Ich bin dafür, dass der Roten Beete unbedingt mehr Aufmerksamkeit in der herbstlichen und Winterküche geschenkt werden sollte! Deswegen hier ist noch ein Rezept mit ihr von mir: es ist der ziemlich originelle und wirkungsvolle Rohkost Salat. Ich wollte ihn eigentlich nur süß mit Apfel und Pflaumen machen, doch da fehlte etwas. Dann habe ich etwas Zwiebel, Meerrettich und Kräuter dazugetan – und so ist der einzigartige Salat entstanden. Süß-sauer, würzig und super geschmackvoll!

Viele Menschen verwenden für Rote-Bete-Salat leider gekochte Knolle aus dem Glas oder sie kochen diese selbst. Dabei werden die oben genannten Vitalstoffe und Enzyme zerstört, auf die sich der Körper freut und die er für dauerhafte Gesundheit und Leistungsfähigkeit braucht (dazu mehr hier). Deswegen lasse sie lebendig und roh – ich finde, sie schmeckt so auch besser und ist viel knackiger! Nutze am liebsten rote Beete direkt vom Bauern/Wochenmarkt oder aus dem Bioladen – so brauchst Du sie nicht zu schälen und behältst die wertvollen Mineralien aus der Schale dazu!

Zutaten:

  • 2 mittlere Rote Beeten
  • 1 kleiner Apfel
  • 4-5 getrocknete Pflaumen
  • 1/2 Zwiebel
  • etwas frischer Meerrettich
  • Kräuter nach persönlicher Vorliebe wie z. B. Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Dill, Basilikum
  • Für das Dressing: Apfelssig, Salz, Pfeffer*

*Ich weiß, einige wollen da unbedingt Öl und/oder Nüsse hinzufügen. Ich mache das nicht, da ich der Meinung bin, das es keine gute Kombination mit den konlenhydratreichen Roten Beete, Pflaumen und Apfel ist (mehr über Kombinationen erfährst Du hier)

Zubereitung:

  1. Die Rüben und den Apfel reiben.
  2. Die 2-3 Stunden eingeweichten Pflaumen in Streifen schneiden.
  3. Zwiebel und Kräuter feinstmöglich hacken. Meerrettich klein reiben.
  4. Alles vermischen, mit Apfelessig und evtl. weiteren Zutaten nach Belieben abschmecken und garnieren.

Rote Beete

Die rot gefärbten Hände lassen sich recht gut mit Zitronensaft wieder entfärben.

Rote Bete unterstützt ganz hervorragend jede Art von Entgiftung und innerer Reinigung des Körpers. Eine Darmreinigung kann enorm beschleunigt werden, wenn Du Pflaumen dazu isst – diese Kombi wirkt wie ein richtiger Besen für den Darm!

Selbst wen Du den Geschmack der Roten Beete als Kind nicht mochtest, gib der guten Knolle noch mal eine Chance, auch als leckerer Dip, entgiftender Saft oder in russischen Vinegret  und Rohkost Borschtsch.

Guten Appetit 🙂

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Kategorie: Rezepte, Salate

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Hi, ich bin Victoria. Seit Anfang 2013 ernähre ich mich rohköstlich und ich liebe es! Gesundes Körperimage ist meine Leidenschaft. Außerdem bin ich ausgebildete Fitnesstrainerin und Showgirl und kenne mich daher gut in Sachen Fitness und Weiblichkeit aus. Hier findest Du Tipps und Ideen für die Rohkosternährung, natürliche Schönheit, Fitness, rohvegane Reisen und wie Du das Beste aus dem Leben in der modernen Welt machst.

2 Kommentare

  1. Sophie sagt

    Liebe Victoria.
    Ich bin eine begeisterte Leserin ihres Blogs.
    Ich bin 15 Jahre alt und schon seit einem Jahr ist mein Gesicht auf unerklährliche Weise angeschwollen.
    Meine Ärtztin meinte es sei ein Lymphödem, aber sie weiß nicht woher es kommt.
    Ich bekomme regelmäßig Infusionen, die mir aber nur kurzzeitig helfen.
    Denken sie, dass mir eine Entgiftung und eine roh vegane Ernährung helfen kann?
    Die Schwellungen sind eine große Belastung für mich, aber die Ärtze können mir einfach nicht helfen.
    Ich mache mir große Sorgen, dass eine schwerwiegende oder chronische Krankheit sein könnte.
    Ich würde mich unendlich über eine Antwort freuen.
    Liebe Grüße, Sophie.

    • Victoria sagt

      Liebe Sophie,
      Ich kann mich leider da nicht einmischen, da ich keine Ärztin bin. Doch eine vegane cleane fettreduzierte Ernährung mit überwiegend Rohkost kann da sicherlich nicht schaden und zu hoher Wahrscheinlichkeit helfen. Vor allem Grüne Säfte, einfache gut kombinierte Gerichte wie Zucchini Spaghetti mit Sauce, Grüne Smoothies mit viel Grün, Bio regionale Früchte reinigen den Körper und stellen die normalen Prozesse im Körper wieder her. Einen Versuch ist das auf jeden Fall wert!

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