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Das einfachste Chia Pudding Rezept

schnelle Gerichte

Ich muss zugeben: Ich mochte nie Chia Samen. Habe sie einige male gekauft und dann doch an Freunde verschenkt. Außerdem fand ich die vom weiten importierten Superfoods überflüssig: man kann alles, was man braucht, von heimischen Pflanzen bekommen.

Doch andererseits wollte ich schon immer Chia Pudding selber machen – der sah immer so toll auf den Bildern von anderen Bloggern aus und gesundheitliche Qualitäten von Chia Samen haben mich ebenfalls sehr beeindruckt.

Chia Samen waren ja schon vor Tausenden von Jahren Grundnahrungsmittel der Maya und Azteken und enthalten unter anderem wertvolle Omega-3-Fettsäuren, Proteine, Eisen, Vitamine und Antioxidantien. Ihre äußere schleimbildende Polysaccharidschicht fördert die Verdauung, gibt durch Aufquellen langes Sättigungsgefühl und hilft, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. So  wird der Heißhunger auf Süßes effektiv vorgebeugt, man ist länger satt und kann so effektiv und gesund abnehmen.

Chia Samen Nährwerte für 100g: Kcal 453, Protein 21g, Kohlenhydrate 5,2g, Fett 32g.

Allerdings wollte ich für den Chia Pudding keine Nussmilch verwenden, das war mir alles zu aufwendig. Dann habe ich zum Glück dieses minimalistische Rezept entdeckt. Genau wie ich es mag!

Sommer ist die beste Zeit für dieses Rezept, da viele Beeren Saison haben. Ich finde, Beeren passen am besten dazu, da sie sehr wenig Zucker enthalten und keine Zucker-Fett Verwirrung in Körper auslösen wie süße Früchte (zusammen mit den fetthaltigen Chiasamen). Trotzdem sind Beeren süß genug und verleihen dem Pudding sanfte Süße. Bei nicht ausreichend süßen Beeren kannst Du für dieses Rezept etwas Xylit nehmen (ich bestelle mein hier), somit hat es generell wenig Kohlenhydrate und kann im Rahmen von Low Carb Ernährung genossen werden.

Wem Kohlenhydrate egal sind, kann gerne statt Xylit Kokosblütenzucker, ein paar Datteln oder andere Früchte nehmen. Es ist dann zwar keine perfekte Kombi, aber ab und zu ist es ja nicht tödlich 😉

Auf jeden Fall schmeckt der Pudding super! Endlich habe ich meinen Weg gefunden, Chia Samen zu mögen und mich mit ihnen anzufreunden. Und was ich an dem Rezept noch sehr mag: es ist schnell, gesund und einfach! Und schmeckt auch den nicht-veganen Familienmitgliedern und Freunden super gut.

leckere Gerichte

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1/2 Tasse Chiasamen
  • 1 Tasse Wasser
  • 2-3 Tassen Beeren (Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren)
  • Schale von einer 1/2 bio Zitrone
  • ein paar Beeren und evtl. Minzblätter für Dekoration
  • Optional: 1-2 EL Xylit, Kokosblütenzucker oder anderen Süssstoff nach Wahl

Chia Samen bekommst Du bei Budni, im Bio-Supermarkt, im Reformhaus und natürlich online (hier ist meine liebste liebste Bezugsquelle). 

Zubereitung:

  1. Chia Samen im Wasser für 30 Minuten einweichen, ab und zu umrühren bis eine gelartige Masse entsteht
  2. In einen leistungsstarken Standmixer tun, damit der Pudding möglichst cremig wird. Alle restlichen Zutaten außer Deko hinzufügen und ordentlich durchmixen. Du solltest am Ende eine schöne fast homogene Masse rausbekommen.
  3. In den Kühlschrank für min. 20-30 Minuten stellen.
  4. In Schüsseln verteilen, dekorieren und geniessen.

Wer dieses sättigende Pudding zum Frühstück essen möchte und morgens keine extra 30 Minuten Zeit hat, kann Chia Samen über Nacht im Kühlschrank quellen lassen und dann morgens frühstücken.

Hast Du ein leckeres einfaches Rezept mit Chia Samen? Teile ihn gerne in einem Kommentar!

Quellen:

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2 Kommentare

  1. bert sagt

    Aber wie sieht es bei diesem Rezept denn mit den Kombinationsregeln aus ?
    Beeren sind ja halb-saure Früchte, sollte man doch eher nicht mit Protein und Fett und den anderen inhaltsstoffen von Chia kombinieren, oder ?

    Falls diese Kombination gute geht, würde doch auch nichts gegen ein bisschen Pflanzenmilch sprechen, oder ?

    Danke

    • Victoria sagt

      Lieber Bert,
      gut aufgepasst! 😉 Ja, die Kombi ist tatsächlich nicht perfekt, doch da Beeren wenig Zucker haben, passen sie ziemlich gut mit den Chiasamen zusammen. Bei mir hat es sich ganz gut angefühlt. Pflanzenmilch ist natürlich optimaler, wenn man Zeit und Lust hat, sie zuzubereiten oder pasteurisierte aus dem Supermarkt mag. Ich fand dieses Rezept ganz toll, weil es super schnell und einfach geht und so erfrischend-beerig schmeckt 🙂

Kommentare sind geschlossen.