Rohkost Basics

10 Rohkost-Fehler, die Du vermeiden kannst

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Eine größtenteils oder vollständig rohe Ernährung ist eine der effektivsten und besten Methoden, seine Gesundheit zu verbessern. Aber nur weil man Rohköstler ist, bedeutet das nicht automatisch, dass man ein Übermensch geworden ist. Wie überall, gibt es auch hier Fehler, die zu Problemen führen können. Diese Rohkost-Fehler sind manchmal offensichtlich, manchmal auch nicht. Leider kommen die meisten Fehler von Fehlinformationen und Unwissen.

Ich erinnere mich noch ganz genau an die Zeit, als ich durch einen glücklichen Zufall auf die Bücher von Markus Rothkranz gestoßen bin und so zur Rohkost inspiriert wurde. Mit der Rohkost anzufangen, war zweifellos die beste Entscheidung, die ich in meinem Leben getroffen habe. Am Anfang habe ich sehr viel falsch gemacht, z.B. habe ich zu viel, zu wenig, falsch kombiniert oder zu fettig gegessen, was mir sehr auf den Magen geschlagen hat. Hätte ich die richtigen Informationen nur schon damals gehabt! Ich teile hier mit Dir einige Fehler bei der Rohkost-Ernährung, die ich gemacht habe, die Du aber vermeiden kannst. So sparst Du Dir die Lehrjahre und kannst viel früher all die wunderbaren Vorteile spüren, die Dir unsere natürliche Ernährungsweise schenkt.

Meine 10 Fehler bei der Rohkost-Ernährung

1. Falsche Lebensmittelkombinationen

Fühlst Du Dich nach einer Rohkostmahlzeit gut und energiegeladen und fühlst Du dich mental fit und konzentriert? Oder spielt Dein Blutzucker verrückt und Du könntest 30 Minuten nach dem Essen schon wieder etwas essen? Fühlst Du Dich schwach, müde, schläfrig, durstig und kannst Dich nicht konzentrieren?
Wenn Du nach dem Essen einen Blähbauch hast, schweren Magen, oder mental benebelt und nicht wirklich fit bist, dann könntest Du von der richtigen Lebensmittelkombination profitieren. Diese kann Dir auch helfen, Deine Leber zu entlasten und zu heilen, abzunehmen, reine Haut und besseren Schlaf zu erlangen, um Dich in vielen Aspekten besser zu fühlen.

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Kennst Du all diese superleckeren Gourmet-Rohkostrezepte? Du weißt schon: Käse, Torten, Pizzen, Brownies? Es ist Zeit, sie von Deinem täglichen Speiseplan zu streichen, weil sie – obwohl roh – nicht wirklich gesund sind. Die meisten Rezepte wie die oben genannten Leckereien bestehen aus 2 Hauptzutaten: Zucker und Fett. Zucker kann von einer Vollwertquelle wie frischem Obst oder mehr oder weniger verarbeiteten Produkten wie Trockenobst oder Agavendicksaft kommen. Fett kommt meistens aus  Avocados, Nüssen, Samen, Öl oder Kokosnuss.

Und was ist daran falsch?

Einfache Kohlenhydrate wie Bananen brauchen viel weniger Zeit für die Verdauung als fettige Sachen wie Nüsse. Eine große Obstmahlzeit braucht weniger als eine Stunde, um verdaut zu werden, während fettiges Essen mehrere Stunden benötigt. Wenn Du beides, Zucker und Fett, zusammen verspeist, bremst das Fett die Verdauung des Zuckers, was zu Gärung, Verdauungsstörungen und Blähbauch führen kann. Außerdem sind viele schlecht kombinierte Rohkostrezepte zu komplex für den Verdauungstrakt und beinhalten zu viele getrocknete und konzentrierte Zutaten. Es ist viel schwieriger für den Körper ein Gericht mit mehreren Zutaten zu verdauen, auch wenn es roh ist, als eine einfache Monomahlzeit. Die besten Rezepte sind einfach und haben im Idealfall maximal 3 Zutaten. Monomahlzeiten entlasten die Verdauung enorm!
Da das Thema sehr umfangreich ist, habe ich einen eigenen Artikel darüber geschrieben. Du kannst dieses spannende Thema in meinen Artikeln über Lebensmittelkombinationen, optimale Reihenfolge und Monomahlzeiten vertiefen.

2. Zu viel Fett

Nüsse und Samen sind wunderbare Nährstofflieferanten und Sattmacher und beinhalten eine Menge gesunder Inhaltsstoffe. Doch sind sie viel zu fetthaltig. Ja, das Fett in den Nüssen ist auch gut, aber wenn Du übertreibst, dann wirst Du Dich schwer und träge fühlen und Dein Körper wird es in den Fettreserven speichern.

Wenn Du den Nusskonsum im Rahmen hältst, dann ist alles in Ordnung. Damit meine ich eine Handvoll Nüsse und Samen am Tag (wenn Du sonst keine anderen Fette hast). Am besten packst Du die Tagesmenge (z.B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne, eingeweichte Mandeln) in ein Behälter. Wenn alles aufgegessen ist, dann weißt Du, dass der Tagesplan an Nüssen und Samen für heute erfüllt ist. Ich würde auch empfehlen, nicht jeden Tag diesen Plan zu erfüllen, 2- bis 3-mal die Woche reicht. Außerdem sind viele Nüsse und Samen nicht in Rohkostqualität, obwohl auf der Verpackung naturbelassen oder unbehandelt steht. Viele werden unter hohen Temperaturen getrocknet, mit Dampf bearbeitet oder Ähnlichem. So genau kann man das nie wissen.

Sei daher vorsichtig beim Essen von rohen Käsekuchen, rohen Desserts allgemein und rohen Käsen. Sie sind gewöhnlich vollgepackt mit Nüssen oder anderen Samen. Diese ganzen Gourmet-Leckereien sollen als ein besonderes Extra genossen werden, und nicht als etwas routinemäßiges jeden Tag – wenn Du gesund sein möchtest. Begrenze Deine Fetteinnahmen auf 10% der gesamten Kalorienmenge. Es ist in Ordnung, einige Tage mal mehr davon zu essen, aber der Durchschnitt sollte ca. 10% sein.

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3. Zwischendurch essen

Achtest Du auf die richtige Kombination und begrenzt Du die Fetteinnahme und leidest trotzdem unter Gasen und Völlegefühl? Der Grund kann möglicherweise der Snack zwischen den Mahlzeiten sein. Auch ein kleiner Snack bestehend aus einem oder zwei Äpfeln kurz nach einer großen Bananenmahlzeit kann die Verdauung der Bananen beeinflussen. Statt den Dünndarm zu passieren, können einige der Bananen im Magen verharren und anfangen zu gären und zu fermentieren. Gönne Deinem Magen Essenspausen und lass den Blutzuckerspiegel zur Ruhe kommen.

Kannst Du nicht aufhören zu naschen?

Dann brauchst Du größere bzw. nährstoffreichere Hauptmahlzeiten. Versuche einfach noch eine extra Portion Obst und Grünzeug zu Deiner Obstmahlzeit hinzuzufügen und Dich dabei ausgiebig satt zu essen, bis Du kein Bedürfnis mehr verspürst zwischen den Mahlzeiten zu essen.

4. Zu viel auf einmal essen

Ausgenommen von dieser Regel sind die, die mit Rohkost extrem schnell und viel abgenommen haben und untergewichtig sind.
Wir sollten nur dann essen, wenn wir Hunger haben. Oft essen wir dagegen aus Langeweile, Spaß, sozialen oder emotionalen Gründen. Als ich mit der Rohkost angefangen habe, war die Hauptregel auf fast jedem Youtube-Kanal: „Iss in Unmengen, soviel Du kannst und darüber hinaus!“ Ich habe Unmengen an Bananen in mich hineingestopft, bis mir schlecht war. Eine andere Extreme (vergleiche mit Punkt 3). Jetzt verstehe ich, dass sich vollzuhauen völliger Unsinn ist. Zu viel zu essen ist genauso schlecht wie zu wenig. Wenn Du zu viel isst, hat der Magen einfach nicht genug Verdauungssäfte da und Dein Verdauungssystem ist überfordert. Wenn Du Dich folglich vollstopfst, nimmst Du Dir selbst viel Kraft, weil Deine Verdauung nur noch eingeschränkt funktioniert.

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5. Zu viel „Unechtes“

Damit meine ich dehydrierte Snacks, dehydriertes rohes Brot und Trockenobst. Ja, das alles ist unglaublich lecker und gesünder als Junkfood. Aber wenn Du Dich fast ausschliesslich auf diese Art von Mahlzeiten verlässt, wirst Du nicht die maximalen Vorteile spüren, die Du von den richtig frischen Lebensmitteln bekommst.

Ich esse gekaufte oder vorbereitete dehydrierte Snacks und Trockenobst hauptsächlich, wenn ich in einem Rohkost-Restaurant oder auf einer Reise bin. Es ist sehr bequem, sie in der Tasche mitzuführen, da sie kompakt und leicht sind und nicht so schnell kaputt gehen wie Bananen und anderes empfindliches Obst. Sie sättigen schnell und retten Dich, wenn Du total hungrig irgendwo in der Walachei oder am Flughafen längere Zeit ohne gesunde Alternativen festsitzt.

Versuche soweit wie möglich abgepackte Sachen zu vermeiden, da sie auf jeden Fall weniger lebendig sind und oft Zusatz- oder Konservierungsstoffe enthalten. Sie sind daher qualitativ nachteilig gegenüber den frischen Lebensmitteln. Halte Deine Nahrung deswegen so natürlich und frisch, wie Du kannst.

6. Wenig Ur-Obst und zu viele überzüchtete Hybridfrüchte

Früchte geben unserem Körper Energie, entgiften und machen glücklich. Wenn Du gesundheitliche Erfolge mit Rohkost erzielen willst, brauchst Du mehr vollwertige reife, rohe, leckere, nährstoffreiche Früchte. Hierzu gehört heutzutage nicht jede Obst- und Gemüsesorte.
Vorsicht bei kernlosem und von weit her importiertem Obst wie Weintrauben, Wassermelonen und Bananen. Die sind meistens so überzüchtet, dass der Zuckergehalt ein Vielfaches des natürlichen Wertes übersteigt. Bei übermäßigem Verzehr ziehen diese Hybridfrüchte die Mineralstoffe aus dem Körper, was zu empfindlichen Zähnen, Cellulite, Übergewicht und anderen Mangelzuständen führen kann.
Mein Tipp: Achte darauf, dass die Früchte möglichst in Bio-Qualität, regional, saisonal und reif sind.

7.  Nicht genug Grünzeug

Einer der schwerwiegendsten Fehler von Rohköstlern ist es, nicht genug grünes Blattgemüse und Wildkräuter zu essen.
Obwohl Obst und Gemüse im Idealfall eine gute Quelle für Energie und Vitamine sind, enthält das meiste davon heutzutage dank intensiver Bewirtschaftung der Felder nicht mehr genug Vitamine und Mineralstoffe. Grünes Blattgemüse und Wildkräuter erhalten viele essentielle Mineralstoffe, wie Kalzium, Magnesium, Eisen etc. Jeden Tag richtig kombinierte grüne Smoothies sind die perfekte Lösung für ausgewogene Ernährung. Lass ab jetzt die grünen Smoothies Dein neuer Kaffee sein!

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8. Fanatisch sein

Es kann richtig aufregend sein, wenn Du mit der Rohkost anfängst. Es sind so viele positive Veränderungen in Deinem Leben und Du bist total enthusiastisch mit allem um Dich herum. Viele Rohköstler versuchen perfekt roh in zu kurzer Zeit zu werden. Sie geben ihrem Körpern nicht ausreichend Zeit, sich an solch eine radikale Umstellung zu gewöhnen. Wenn Du es zu fanatisch in Sachen Rohkost angehst, kann es dazu kommen, dass Du übertreibst oder extrem wirst in Deinem Bestreben, Dich gesund zu ernähren, was öfters nach hinten losgeht und zu Enttäuschung, Frust und Aufgeben führen kann.
Ich erinnere mich, wie mich Schuldgefühle überkamen, als ich etwas Nichtrohes, aber Veganes und Gesundes gegessen habe. Bei dieser Einstellung, dass ich die Regel gebrochen hatte, übte ich unnötigen Druck auf mich aus und setzte mich unter Stress.
Jetzt esse ich grundsätzlich Rohkost, bin gesund und fühle mich fantastisch, aber es muss nicht mehr penibel 100% roh die ganze Zeit sein. Wenn ich die Grundprinzipien befolge und dann mal Sommerrollen (Gemüse in Reispapier) oder Gemüsesalat mit etwas Reisnudeln einmal in 1 bis 2 Monaten esse oder mal einen Tee trinke, habe ich keine Schuldgefühle. Also entspann Dich einfach und lass Dir Zeit. Du bist auf dem richtigen Weg.

9. Unvorbereitet sein

zu Hause

Leider leben die meisten von uns nicht in den Tropen, wo frische Früchte überall an den Bäumen wachsen oder überall zu kaufen sind, sondern in Städten, wo es manchmal ziemlich kalt wird und vernünftiges Obst und Gemüse ziemlich weit weg und teuer ist. Wenn Du zu Hause unvorbereitet bist, steigen die Chancen, dass Deine alten ungesunden Gewohnheiten Dich einholen, enorm. Denke im voraus. Kaufe z.B. 5 kg Bio-Äpfel bzw. Dein Lieblingsobst. Wenn die Früchte noch nicht ganz reif sind, können sie an einer sichtbaren Stelle in Deiner Küche nachreifen – so sind sie Dir ständig präsent. Das erinnert Dich daran, was Du vorhast.

Wenn Du Deine Mahlzeiten für die nächsten Tage grob planst, bekommst Du eine Übersicht. Du fühlst Dich sicherer, wenn Du ungefähr weißt, dass es zum Frühstück z.B. eine Obstmahlzeit aus einer Melone gibt, am Mittag ein großer grüner Smoothie und am Abend ein Brokkolisalat auf Dich wartet.

Unterwegs

abnehmen rohkostEssen unterwegs erfordert vorherige Planung. Mach Dich jedoch nicht verrückt. Bereite etwas Leckeres für unterwegs zu, das leicht zu tragen und sättigend ist. Dazu eignet sich z.B. dieses Rezept: eingeweichte Mandeln und Gemüsesticks. Äpfel gehen auch, wenn es Dir nichts ausmacht, ein paar Kilos mitzuschleppen. Ich habe im Sommer immer Kirschen dabei und im Winter Äpfel oder Mandarinen und für längere Reisen immer ein Gemüsegericht in einer Box dabei. Die macht mich länger satt und ich habe gutes Wasser. Die Schlepperei ist es mir wert und so bin ich kein Opfer von Imbissbuden.

10. Den Körper nicht bei den Entgiftungserscheinungen unterstützen

Wenn Du Deinem Körper mehr frische und lebendige Nahrung zuführst, beginnt er mit einem intensiven Reinigungsprogramm. Endlich muss er nicht mit dem künstlichen, unnatürlichen Müll und all dem, was nicht hineingehört, kämpfen und kann die Reinigung der Organe und Zellen starten. Jetzt hat dein Körper endlich die Energie frei, sich von alten eingelagerten Schadstoffen und Giften zu befreien. Doch manchmal geschieht dies in einem viel zu schnellen Tempo. Daher solltest Du ihn unbedingt bei der Ausleitung der Giftstoffe unterstützen. Andernfalls kann der Umstellungsprozess zu Kopfschmerzen, Depression, Schwindelgefühl, Schwäche, Cellulite und anderen unangenehmen Erscheinungen führen.
Unterstütze Deine Leber mit Mariendistelsamen, Kurkuma (hier findest Du ein gutes Kurkumarezept), Deinen Darm mit Darmspülungen und Deine Muskeln, Sehnen, Gelenke und Haut mit ausreichend Bewegung an der frischen Luft, mit Wechselduschen und basischen Bädern.

Fazit: Auch Rohkost-Ernährung erfordert Wissen, Achtsamkeit und Disziplin.

Wenn Du fantastische Ergebnisse mit der Rohkost Ernährung auf lange Dauer erzielen willst, solltest Du den Verzehr von Hypridfrüchten sowie fetthaltigen und dehydrierten Lebensmitteln eingrenzen, auf gute Lebensmittelkombinationen und die Reihenfolge achten, die Menge von Grün steigern und vorbereitet sein.

Was Du noch essen kannst? Saisonale regionale Früchte wie (Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Kirschen, Erdbeeren), Gemüse (alle Kohlsorten, Zucchini, Gurken, Tomaten), grüne Blattsalate und Wildkräuter, Nüsse und Samen, Avocados und vieles mehr.

Kennst Du noch weitere Aspekte, die Dir Schwierigkeiten bereitet haben? Teile sie in einem Kommentar!

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Victoria

gesunde Ernährung

Hauptquellen:

11 Kommentare

  1. Matze sagt

    Schöne Facts die sehr wortgewand und interessant verpackt wurden. Gerne mehr!
    Und weiter so 🙂

  2. Ein sehr guter Artikel. Ich werde ihn unseren Lesern (www.einfachanfangen.net) empfehlen 🙂
    Außergewöhnliche Rezepte gibt es bei uns meist nur am Wochenende oder an besonderen Tagen. Auch wir haben gemerkt, dass uns „Mono“ am besten bekommt und Obst essen wir meist mit etwas Grün. Das macht wirklich länger satt. LG Antje

  3. Toll, ich liebe deine Anleitungen, sie inspirieren mich immer dazu mein leben einfacher zu gestalten. Vielen, lieben Dank

    • Victoria sagt

      Danke, Christel Das macht mich immer so glücklich, wenn ich jemanden inspirieren kann <3

  4. Birgit sagt

    Was sind Deine besten Rezepte, um zu einer einfacheren Ernährung zu kommen? Wie sieht bei Dir da z. B. ein Salat, der auch zufrieden stellt und sättigt? Ich bekomme es einfach nicht hin und mische dann doch immer wieder viel zuviel zusammen und leide dann später. Hättest Du evtl. ein paar Inspirationen und Beispiele, wie ich genau essen könnte den Tag über? Ich verzettele mich ständig! Oder ein Rezeptbuch an das ich mich halten könnte?

    Das wäre total super!!!
    Dank und liebe Grüße,
    Birgit

    • Victoria sagt

      Liebe Birgit,
      danke für Deine Frage.
      Das richtige Food Combining ist das A und O für die Gesundheit. Es erfordert aber etwas Einsatz, Überzeugung und am Anfang etwas Überwindung. D
      Mein Tagesplan sieht in etwa so aus:
      Zum Frühstück eine Monomahlzeit bestehend aus nur einer Obstsorte. Im Sommer ist das z.B. Wassermelone oder Melone, im Winter Bio-Äpfel, Bio Orangen. Du isst davon so viel, bis Du richtig satt bist. Monomahlzeit zum Frühstück ist sehr vorteilhaft: sie nimmt nicht sehr viel Energie zur Verdauung, und der Körper kann sich reinigen.
      Zum Mittag mache ich meistens einen grossen grünen Smoothie mit ganz wenig nicht zu süsser Früchte und viel Grün.
      Zum Abendessen mache ich ein Gemüsegericht oder einen Salat. Schaue doch hier vorbei: http://www.rawexotic.com/category/rezepte/salate/ bzw. hier: http://www.rawexotic.com/category/rezepte/herzhaftes/
      Da findest Du einige gut kombinierte leckere Gerichte für die Inspiration.
      Liebe Grüsse
      Victoria

  5. Christian Roth sagt

    Liebe Victoria

    Danke für deine 10 Tips… endlich wieder einmal jemand der alles auf den richtigen Punkt bringt.
    Obwohl ich mich an alle Punkte halte und mir alles bekannt ist, bin ich immer wieder froh, um eine neue weitere zusammenfassende Formulierung.
    Ich integriere immer auch noch die Regeln der Trennkost in die Rohkost und bin damit zusätzlich sehr erfolgreich (zB. keine Bananen mit Obst, auser süsse Aepfel).

    Vielen Dank und herzliche Grüsse
    BioRawChris

    • Victoria sagt

      Hi BioRAwChris,
      Trennkost ist der wichtigste Schritt in der Umstellung auf gesunde Ernährung. Ungünstig gemischte Speisen sind der Grund Nummer eins für den Müll im Organismus. Es ist aber oft auch der schwierigste Schritt. Mein Respekt, dass Du es so gut meisterst!

  6. Katja sagt

    Mein generelles Problem ist, dass ich nach einer Weile Rohkost das Kompakte, das Deftige vermisse. Rohkost sättigt mich mehr, aber es stellt mich ab einem gewissen Punkt nicht mehr zufrieden.

    Obst esse ich wenig, Gemüse dafür a lot of.
    Ich vermisse dann aber die Kartoffel mit gutem Öl und Salz oder VOR ALLEM Brot. Ich bin ein Brotjunkie. Ich backe selbst und liebe diesen Sauerteig in meinem Mund.

    „Hattest“ du diese Gelüste auch?

  7. Karla sagt

    Das sollen Tipps für Rohkost-Anfänger sein? Du findest es ernsthaft einen guten Tipp, mit Monomahlzeiten in die Rohkost einzusteigen?
    Mal ernsthaft, fast alle dieser Tipps sind etwas für Rohkost-PROFIS und für Einsteiger komplett ungeeignet. Gerade die Gourmet-Rohkost, auch wenn sie nicht ideal sein mag – obwohl viele jahrzehntelang Gourmet-Rohkost essen und dabei topfit und rundum gesund werden und bleiben – bietet eine realistische Einstiegsmöglichkeit in die Rohkost. Optimieren kann man die Ernährung dann nach und nach. Die Vorstellung, irgendjemand außer vielleicht extremst seltene Einzelfälle würde von Normalkost auf Monomahlzeiten und große Mengen Grün umsteigen, dabei gleich auf Zwischenmahlzeiten verzichten und so weiter IST fanatisch.

  8. Susanne sagt

    Hallo Victoria,
    danke für deine tolle Zusammenfassung! Obwohl ich vieles theoretisch schon wusste, war es sehr hilfreich, alles nochmal so kompakt nachlesen zu können. Ich finde übrigens Monomahlzeiten kein Hindernis wie meine Vorrednerin behauptet, (bin auch noch Rohkostanfänger), sondern sie tun mir sogar gut und man konzentriert sich dann auch besser auf einen einzigen Geschmack. Gourmet-Rohkost ist mir zu aufwändig dafür, dass es doch häufig Gerichte sind, die die Normalkost einfach nur imitieren, aber doch völlig anders schmecken. Ich würde glaube ich lieber einmal als Ausnahme ein Stück echten Käsekuchen essen, statt etwas, das zwar irgendwie auch ein Kuchen ist und auch ganz gut schmeckt, aber eben doch mit einem richtigen Käsekuchen nichts zu tun hat. Dasselbe mit Pizza, Lasagne und Co.
    Weshalb ich aber eigentlich hier schreibe ist eine wichtige Frage, die mich zur Zeit beschäftigt: Ich habe in 4 Wochen Rohkost bis auf ca. 50 kg abgenommen und das, obwohl ich mich wirklich satt esse und meiner Meinung nach auch – wenn ich was kombiniere – sinnvoll kombiniere. Was kann ich tun, um nicht komplett abzumagern, sondern mein Idealgewicht (wieder) zu erreichen und zu halten?
    Mein Tag sieht ungefähr so aus: Morgens Wasser, mit ca. einer Stunde Abstand Gerstengrassaft, am späten Vormittag dann ebenfalls mit Abstand 1-2x Obst (Mono) und/oder Chia Pudding für die Sättigung. Mittags gibt es Salat oder Gemüsenudeln und abends wieder Salat. (Wird mir langsam auch ein bisschen eintönig…). Zu Smoothies komme ich nur selten, weil ich meist außer Haus bin. Wenn ich Zeit habe und da bin, mache ich aber welche.

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